Leben im Hochgebirgstal – Ahrntal -frueher und heute

Freizeitmoeglichkeiten in Suedtirol

Das Ahrntal mit Blick auf die Dolomiten

Die Bevölkerungsentwicklung  frueher und heute.

Selbst wenn man als Gast im Ahrntal unterwegs ist ,kommt man doch mit dem im Ahrntal lebenden Menschen in Berührung.Im Quartier mit den Wirtsleuten ,beim Schifahren,in der Kirche, im Supermarkt und wenn man nicht schuechtern ist ,da kann man allerhand erfragen.Man denkt das viele Einheimische wegziehen und nicht mehr wie frueher in den Sackgassen-Tal leben wollen.Doch da irren sich viele,die Ahrntaler lieben ihre Kultur ,Natur und die Heimat. Durch Beobachtungen und durch Gespraeche mit Einheimischen vor Ort haben wir festgestellt,das es viele neu gebaute Haueser gibt die die Dörfer grösser werden und die Bevoelkerung nimmt zu.Das liegt jedoch nicht so sehr dran,dass Menschen von woanders her in das Ahrntal  umziehen,sondern dass mehr Menschen geboren werden als sterben.

Auch deshalb kann man im Ahrntal heute einen guenstigen Altersaufbau beobachten.Es leben zirka 6000 Menschen im Ahrntal,davon sind ein Viertel unter 15 Jahren.Frueher jedoch-im 18 Jahrhundert-lebten nur 2200 Menschen im Ahrntal.Gruende fuer die geringere Bevoelkerung damals.Im 18.Jahrhundert starben ueberall die Menschen frueher und auch an Krankheiten,fuer die es heute Behandlungsmoeglichkeiten durch Aerzte gibt.Auch bei Geburten lief nicht immer alles glatt,es kam leicher zu Infektionen und Babys und Muetter mussten sterben,weil die medizinische Versorgung von heute fehlte.

Landwirtschaft und Bergbau

Ein weiterer Grund fuer die geringere Bevölkerung früher war die harte,körperliche Arbeit,denn die meisten Ahrntaler lebten von der Landwirtschaft.Da es noch keine Maschinen gab,die den Arbeitsalltag erleichtern konnten,waren grosse Anstrengungen nötig,weshalb die Leute sehr früh starben.Viele junge Leute sind weggezogen,und in angrenzenden Laendern ein-wie sie hofften ein leichteres Leben zu fuehren.Heute  bewirtschaften fast alle Familien im Ahrntal noch einen Bauernhof ,oft allerdings im Nebenerwerb.

Die Ahrntaler sind alle sehr fleißig und es wurden in den letzten Jahren kaum ein Bauerhof geschlossen. Alle versuchen,den Hof irgendwie weiterzufuehren.Auf einem Hof im Nebenerwerb Milchkuehe zu halten und Milch zu produzieren,geht nur,wenn die ganze Familie zusammenhaelt. Aufgrund der Modernisierung und dem Bau neuer Straßen-frueher waren es nur Schotterwege kann heute auch leichter ein Almauftrieb stattfinden,wohingegen frueher die großen Entfernungen sehr hinderlich waren.Verbesserte Straßenverhaeltnisse wirkten sich auch auf den Tourismus aus,der langsam zu wachsen begann.Das wiederum bewirkte ,dass die zuvor sehr arme Bevoelkerung allmaehlich mehr Gelsd hatte.Du fragst dich,was der Tourismus mit den Einkommen der Einheimischen zu tun hat? Ganz einfach:Alle Menschen,die im Ahrntal Urlaub machen,brauchen einen Platz zum Schlafen und etwas zum Essen.Da es frueher noch keine Hotels gab,haben die Ahrntaler Bauern einfach Zimmer in ihren Hauesern an die Touristen vermietet.So kamen die Bauern schließlich zu ein bisschen mehr Wohlstand. Deshalb ist auch das Motto der Menschen im Ahrntal,wie wir erfahren haben: Man ist immer auf der Suche nach neuen Moeglichkeiten Geld zu verdienen,um somit ueberleben zu koennen.

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