Heilmittel der Natur -Fichte,Kiefer& Co

Heimische Nadelbäume wie Fichte,Kiefer und Tanne sorgen nicht nur seit Generationen als Brennholzlieferanten für Wärme in den Stuben.Sie haben auch heilsame Wirkungen:Ihre Inhaltsstoffe lindern Erkrankungen der Atemwege und Bewegungsschmerzen.

Nadelbäume gehören zur heimischen Flora.Während die Tanne vor allem in höheren Lagen der Mittelgebirge gedeiht,sind Fichte und Kiefer typische Nadelgehölze in Mischwäldern am Stadtrand.Die Unterscheidung dieser Nadelbäume fällt vielen in der Stadt aufgewachsenen Menschen schwer.Am einfachsten zu erkennen ist die Wald-Kiefer,botanisch Pinus sylvestris.Der bis zu 40 Meter hohe Baum hat mit vier und sechs Zentimetern die längsten Nadeln der drei Arten.Sie stehen sich am Ast gegenüber.Seine Zapfen sind rundlich und bis zu sieben Zentimeter lang.Sind sie reif,hängen sie kopfüber an den Ästen.Bis zur Reife dauert es allerdings zwei Jahre und erst im dritten Jahr lösen sich die Samen aus den Kieferzapfen.Überhaupt scheint bei diesem Baum Zeit eine geringe Rolle zu spielen.Eine Kiefer blüht nach 30 Jahren zum ersten Mal.Allerdings besteht bei einer Lebensdauer von bis zu 500 Jahren für die Kiefer auch kein Grund zur Eille.

Die Fichte unterscheidet sich von der Kiefer vor allem durch ihre kürzeren,spitzen und spiralig um den Ast angeordneten Nadeln,Fichten,botanisch Picea abies genannt,können zwischen 30 und 60 Meter hoch werden und zeigen einen typischen pyramidenförmigen Wuchs.Ihre Zapfen sind länglich und hängen wie bei der Kiefer nach unten.

Fichte und Edeltanne unterscheidet sich deutlich in ihrer Borke.Während sie bei  der Fichte rotbraun und schuppig ist,ist die Borke der Tanne weiß-grau und auch bei älteren Exemplaren glatt.Die Krone ist storchennestartig ausladend,die Tannenzapfen sitzen aufrecht auf den Ästen.Sinddie Samen reif,fallen die Zapfen nicht ab,sondern die Schuppen lösen sich einzeln,nur die Spindel des Zapfens bleibt stehen.

Gemeinsam ist allen drei Nadelbäumen-Tanne,Kiefer,Fichte-die Blütezeit von Mai bis Juli und die Wirkung gegen Erkrankungen der Atemwege sowie die durchblutungsfördernden Eigenschaften ihres ätherischen Öls.

Wie weit das Auge reicht,unsere Residence Roanerhof ist umgeben von vielen Nadel u.Tannenbäumen und garantiert uns jeden Tag,gute und saubere Luft.

Ein begehrtes Hausmittel in den südtiroler Bergen mit Tradition

Als Arzneimittel wurde die Kiefer schon seit 100 von Jahren genutzt.Hippokrates setzte Kiefernadelöl zur äußerlichen Behandlungen von Geschwüren ein,mit dem Harz kurierte er Frauenleiden.Zur  gleichen Zeit galt eine Abkochung von fein geschnittenen Holzspänen in Essig als probate Spülung gegen Zahnschmerzen.Im Mittelalter waren Zubereitungen aus Kiefern als Heilmittel bei Leberleiden,Schwindsucht,Husten,rheumatischen Schmerzen und harnwegentzündungen bekannt.Moderne Einsatzgebiete für Kieferarzneien sind Atemwegerkrankungen sowie Muskel-und Reumaschmerzen.

Aromatischer Hustenlöser

Obwohl sich die ätherischen Öle der verschiedenen Nadelgehölze in ihrer Zusammensetzung unterscheiden,wirken sie alle ähnlich:Als Inhalation bei Erkältungskrankheiten lösen den Auswurf und dämmen durch anzimikrobielle Inhaltstoffe die Infektion ein.Eingesetzt wird dazu das aus den Nadeln,den jungen Trieben oder Ästen destillierte Öl oder ein wässriges Extrakt.

Neben Inhalationslösung und ätherischen Ölen werden auch Erkältungsbalsame,Trinkturen,Einreibung,Cremes,Salben und Badezusätze mit diesen Pflanzenextrakten in der Apotheke angeboten.Auch Sirup und Tees aus Nadeln oder Zweigspitzen sind beliebte Hausmittel

Für die Hausapotheke ein Rezept zum selber machen.

Hausmittel aus Fichte und Kiefer werden zumeist aus dden während des Frühlingsaustriebs geernteten Spitzen oder den Nadeln gewonnen.Die Erntezeit der Spitzen oder Triebe liegt im Mai und Juni.

Kiefern-Tee bei Husten.

Einen Teelöffel K iefernnadeln K mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen und fünf Minuten zugedeckt ziehen lassen.Abseihen,dreimal täglich eine Tasse trinken.

 Hustensirp aus Fichtenspitzen.Frische Fichtenspitzen reinigen,200 bis 300 Gramm Fichtenspitzen in ein Großes Schraubglas geben.500 Gramm braunen Rohrzucker schmelzen und heiß darübergießen.Das geschlossene Glas in der Sonne an einem Fenster zwei Monate stehen lassen,währenddessen täglich gut durchschütteln.Nach dieser Zeit die Flüssigkeit abseihen und in einem fest verschlossenen Schraubglas aufbewahren.Im Kühlschrank hält sich der Sirup etwa ein Jahr.

Auch in Honig eingelegte Fichtenspitzen werden als Hausmittel bei Husten und Erkältungen genutzt.

 

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